Spendenaktion

Unsere Kontaktperson in Fukushima ist Herr Taro Daikoku, er schrieb uns im April 2011.

 

Herr Daikoku bedankt sich sehr für die Spenden, welche der DJG überwiesen, und von uns zur Linderung und Wiederaufbau in Aussicht gestellt worden sind. Diese Aktion ist laut seiner Aussage für die Betroffenen vor Ort sehr ermutigend. In seinem Brief beschreibt er die enormen Auswirkungen von Erdbeben, Tsunami und AKW-Zerstörung auf persönliches Leben und Zukunft, sowie auf die Wirtschafts- und Sicherheitslage.  Obwohl er als Hochschuldozent mit seinen Studenten und Verwandten selber direkt und indirekt betroffen und damit bereits sehr stark gefordert ist, kümmert er sich auch um eine verantwortungsvolle Verwendung der Spenden. Er schreibt: „Zurzeit sammeln wir mit Hilfe unserer Kollegen, die sich schon an der Unterstützungsarbeit für die schwer betroffenen Gebiete beteiligen, sowie der Studenten, die in diesen Gebieten freiwillig arbeiten, Informationen darüber, wo wir effektiv und direkt den Opfern Ihre Spenden weitergeben können. Wenn wir durch dieses Netzwerk um Hilfe gerufen werden, wollen wir sorgfältig entscheiden und Ihre Spenden einsetzen.“ Er wird sich dabei auf das Dorf Iitatemura konzentrieren, womit seine Universität starke Verbindungen hat. In diesem Dorf mit 6.000 Einwohnern in der Präfektur Fukushima werden alle Einwohner evakuiert werden müssen, darunter auch viele Kinder. Daikoku-san möchte jetzt mit den Beteiligten die Hilfsprojekte festlegen und uns diese vorstellen. Mit eingebunden sind der Vorsitzende der JDG Fukushima, sowie die Universität Fukushima. Weitere Informationen darüber werden folgen.